Neuer Unternehmenscampus für Viactiv Krankenkasse: Standortkonsolidierung nach Bochum
Im Jahr 2019 beschloss die Viactiv Krankenkasse, ihre Bürostandorte in Bochum, Dortmund und Essen zu konsolidieren – ein Schritt weg von verteilten Standorten hin zu einem zentralen Unternehmenscampus. Am Ende dieses Transformationsprozesses entstand am Standort Mark 51°7 in Bochum eine neue Zentrale auf rund 14.000 m² für annähernd 450 Mitarbeitende. Die neue Fläche bietet moderne Arbeitswelten, die digitale Selbstverwaltungsprozesse, Kundenorientierung und interne Zusammenarbeit gleichermaßen unterstützen.
Kunde
VIACTIV
Leistungen
Immobilienstrategie
Workplace Consulting
Interior Design
Bauprojektmanagement
Umzugsplanung
Warum eine Standortkonsolidierung sinnvoll ist
Immobilienstrategie und Standortfindung
Die Zusammenlegung der bisherigen Standorte stärkt die räumliche Identität der Krankenkasse, reduziert Infrastrukturaufwand und schafft die Grundlage für künftiges Wachstum. Zugleich entsteht ein zentrales Herzstück für die Marke Viactiv in der Region, das sowohl Mitarbeitende als auch Mitglieder sichtbar und erlebbar macht. Die Wahl des Areals Mark 51°7 in Bochum verbindet historische Industriekultur mit moderner Infrastruktur und exzellenter Verkehrsanbindung.
Im ersten Schritt wurde eine umfassende Immobilienstrategie entwickelt, um den regionalen Markt strukturiert zu erfassen. Dazu gehörten mehrere Standortanalysen, die eine revisionssichere Shortlist möglicher Standorte hervorbrachten. Nach der Machbarkeitsprüfung und Abwägung der Optionen kristallisierte sich das Projekt der Landmarken AG auf dem ehemaligen Opel Areal in Bochum als passender Standort heraus – ein Neubau mit zukunftsfähiger Infrastruktur und hoher Flexibilität für Arbeitsflächen.
Anpassung an die neue Arbeitswelt nach der Pandemie
Change Management und Nutzerintegration
Während der weiteren Projektentwicklung traten die Auswirkungen der Covid 19 Pandemie deutlich zutage. Das Bürokonzept wurde fortgeschrieben und an die neuen Rahmenbedingungen angepasst: mehr Flexibilität, hybride Arbeitsmodelle, digitale Vernetzung und eine stärkere Orientierung an Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden wurden in die Planung eingebettet. Die neu entwickelte Flächenstruktur wurde in eine konkrete innenarchitektonische Ausgestaltung überführt, die sowohl Funktionalität als auch Markenidentität sichtbar macht.
Über das gesamte Projekt hinweg wurde ein konsequentes Change Management begleitet, damit alle Mitarbeitenden die Veränderungen nachvollziehen und aktiv mitgenommen werden. In enger Abstimmung mit der Viactiv wurden Workshops, Informationsrunden und Kommunikationsmaßnahmen durchgeführt, um Unsicherheiten abzubauen und das Vertrauen in die neue Arbeitsumgebung zu stärken.
Ganzheitliche Begleitung bis zur Fertigstellung
pro m² vertrat die Viactiv Krankenkasse gegenüber dem Vermieter und übernahm das Bauprojektmanagement im Sinne des Nutzers. Die Projektsteuerung erstreckte sich von der Planung über die Umsetzung bis zur finalen Übergabe – inklusive Koordination aller Fachplaner, Dienstleister und technischer Schnittstellen.
Vorgehen:
Fünf Leistungen, ein durchgehender Prozess
⸺ 1. Immobilienstrategie:
Entwicklung einer langfristigen Flächen- und Standortstrategie für die Standortkonsolidierung in der Region.
⸺ 2. Workplace Consulting:
Analyse der Arbeitsprozesse und Entwicklung eines zukunftsfähigen Bürokonzepts für eine moderne Krankenkasse.
⸺ 3. Interior Design:
Überführung des Bürokonzepts in eine markenstarkes Innenarchitekturkonzept auf rund 14.000 m².
⸺ 4. Bauprojektmanagement:
Konsequente Begleitung der Organisation und Mitarbeitenden durch den Standortwechsel und die Einführung neuer Arbeitsformen.
⸺ 5. Umzugsplanung:
Steuerung der baulichen Umsetzung im Nutzerinteresse, inklusive Koordination aller Beteiligten und Vertragsvertretung gegenüber dem Vermieter.













